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Diesen Welpen wird es gut gehen......

 

  Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen: Hundebabys zu 

           verkaufen. Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte:

  "Für wieviel verkaufen Sie die Babys?" Der Besitzer meinte "Zwischen 300 und 500 Euro". Der kleine

           Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus:" Ich habe 18,50-

   Euro, darf ich sie mir ansehen?" Der Besitzer grinste und pfiff. Aus der Hundehütte kamen fünf kleine

            Hundebabys gerannt. Eins davon war einzeln, ersichtlich weit hinter den anderen.

  Sofort sah der kleine Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte" was fehlt diesem kleinen Hund?" Der

            Mann erklärte,das,als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes

  Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln. Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte"Den

             kleinen Hund möchte ich kaufen" Der Mann antwortete " Nein, den kleinen Hund möchtest

   du nicht kaufen. Wenn du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn dir." Der kleine Junge war ganz

              durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte" Ich möchte ihn nicht

   geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert, wie die anderen Hunde, und ich will für ihn den vollen

                Preis zahlen. Ich gebe ihnen jetzt die 18,50 Euro und jeden Monat 10,Euro, bis ich ihn

   bezahlt habe." Der Mann entgegnete:" Du mußt den Hund wirklich nicht bezahlen. Er wird niemals rennen,

                 spielen und hüpfen können wie andere kleine Hunde." der kleine Junge langte nach unten

   und krempelte sein Hosenbein hinauf und zum vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes

                 linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange. Er sah zu dem Mann hinauf und

   sagte:" Naja ich kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis

                  für ihn hat." Der Mann biß sich auf die Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er

   lächelte und sagte:" Mein Sohn, ich hoffe und bete, das jedes einzelne dieser Hundebabys einen Besitzer

                  wie dich haben wird." Im Leben kommt es nicht darauf an, wer Du bist; sondern das

                          jemand Dich dafür schätzt, was Du bist, Dich aktzeptiert und liebt!!!!!!!

 

 

Traurige Geschichte

Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und mein Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.

Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war sehr traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten, das sie jetzt endlich Geld wollten und daß das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven gingen.

So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten. All diese seltsamen Geräusche und erst noch diese Gerüche.

Wir sind in einem " Petshop ", einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von anderen Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig. Manchmal kommen Menschen uns anschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen. Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten.

Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen "oh, sind die süß, ich will eines", aber dann gehen die Leute wieder fort.

Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiche Fellgelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen, sagen sie, sie sei krank gewesen, und ich sollt verbilligt abgegeben werden, damit ich bald weg komme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird. Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen.

Ich heiße jetzt Lea.

Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre Ok, dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen. Sie sahen ganz bestürzt aus.

Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und das meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen, aber es war furchtbar, meine Familie traurig zu sehen.

Jetzt bin ich 6 Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen. In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es "genetisch" und "nichts zu machen".

Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen.

Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein, nein, sie liebkosen mich ja zärtlich. Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinenMädchen ablecken, aber wenigstens erreiche ich seine Hand.

Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen.

Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich .......... Gott sei dank , der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum, ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer große grünen Wiese. Sie rufen mir zu, das es dort keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glück.

So sage ich meiner Menschenfamilie Auf wiedersehen auf die einzige mir möglich Weise: mit einem sanften Wedeln und einem kleinem Schnuffeln.

Viele Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Statt dessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur Händlerware.

 

 

                    Wenn man den Engeln Zärtlichkeit und Liebe entzieht verlieren Sie ihr Lächeln... Ihr Flügel werden stumpf und glanzlos...denn ohne Kraft der Liebe verlernen sie das fliegen und sterben an Traurigkeit...: Die Liebe ist ewig, solang wir uns um sie bemühen !